Die bauma ist eine der weltweit führenden Fachmessen für Baumaschinen und -technologien, die alle drei Jahre in München stattfindet. Sie ist besonders interessant für die Hydraulikbranche, weil sie bahnbrechende Innovationen und Technologien präsentiert, die die Bauwirtschaft revolutionieren.
Hier sind einige Gründe, warum die bauma für die Hydraulik so spannend ist:
- Innovationen: Auf der bauma werden oft die neuesten Entwicklungen in der Hydrauliktechnologie vorgestellt, einschließlich neuer Systeme und Komponenten, die die Effizienz und Leistung von Baumaschinen verbessern.
- Nachhaltigkeit: Die Messe legt großen Wert auf nachhaltige Technologien, einschließlich hydraulischer Systeme, die den Energieverbrauch und die Umweltbelastung reduzieren.
- Digitalisierung: Vernetzte hydraulische Systeme und digitale Steuerungstechnologien sind ein wichtiger Trend auf der bauma. Diese Systeme ermöglichen eine präzisere Steuerung und Überwachung von Baumaschinen.
- Internationale Präsenz: Die bauma zieht Fachleute und Unternehmen aus der ganzen Welt an, was eine großartige Gelegenheit bietet, sich über die neuesten Trends und Technologien in der Hydraulik zu informieren.
Karl Rudolf Schulte, der in Berlin als Verleger von Fachzeitschriften und als Kulturmanager tätig gewesen war, hatte die 1. Fränkische Bauausstellung im Oktober 1949 in Würzburg ins Leben gerufen. 1953 war Schulte nach München gezogen und initiierte dort 1954 die „Frühjahrsschau für Baumaschinen“. Sie fand im Rahmen der Baumusterschau auf der Münchner Theresienhöhe statt. In den Anfangstagen war die Messe weit davon entfernt, eine Weltleitmesse, geschweige denn eine internationale Messe zu sein, denn sie begann als rein deutsche Leistungsschau. Die ersten 13 Aussteller aus dem Ausland nahmen erst im Jahr 1958 an der bauma teil.
Stetige Weiterentwicklung
Schnell wurde die zur Verfügung stehende Fläche aufgrund des herrschenden Baubooms zu klein und so stand der erste Umzug der Messe an. 1962 öffnete die bauma auf einem ehemaligen Flughafengelände in Oberwiesenfeld ihre Tore. Fast 100.000 m2 mehr Fläche als bei der ersten Ausgabe standen den inzwischen über 450 Ausstellern zur Verfügung. Doch die Tage des neuen Messestandorts waren bereits gezählt: München hatte den Zuschlag für die Olympischen Spiele 1972 erhalten und so entstand an dieser Stelle der Olympiapark. 1967 ging es für die jährlich stattfindende bauma daher wieder zurück zur Theresienhöhe, wo sie über Jahrzehnte blieb.1
Tendenz weiter steigend
Die bauma 2025, die vom 7. bis 13. April auf dem Münchner Messegelände stattfand, hat rund 600.000 Besucher aus mehr als 200 Ländern sowie 3.601 Ausstellern aus 57 Nationen angezogen. Dies teilte der bauma-Veranstalter Messe München zum Abschluss der Leistungsschau mit. 2022 hatte die bauma rund 495.000 Besucher und 3.227 Aussteller verzeichnet.


Mit dabei waren natürlich die „großen“ Baumaschinenhersteller aber auch die Mittelständler die mit Kleinserien und Zulieferteilen vor Ort waren.
- https://www.baunetzwerk.biz/die-fruehjahrsschau-fuer-baumaschinen ↩︎